Gesetzliche Regelungen sollen Schutz bieten

Die Hygiene in den Bereichen, in denen Lebensmittel produziert, verarbeitet oder vertrieben werden, wird immer umfassender normiert

Grundlage für unsere Arbeit ist unsere innere Überzeugung, Lebensmittel und unser Umfeld vor Schädlingen sowie der Übertragung von Krankheiten und Kontamination durch schädlingsbedingte Verunreinigungen zu schützen.

Dieser Schutz wird in zunehmendem Maße durch verschiedene Gesetze, Regeln und Normen fixiert und für Jedermann verbindlich festgeschrieben. Hier sind hervorzuheben das

  • Lebensmittelhygienegesetz (LMHV)
  • HACCP-Konzept (Hazard Analysis and Critical Control Point)

Um eine Kontamination gemäß Punkt 3 LMHV zu verhindern sowie die Forderung nach der Errichtung eines Verfahrens gemäß HACCP-Grundsätzen zu erfüllen, sind folgende Gesichtspunkte zu berücksichtigen.

Die Lebensmittelherstellung hat im Einklang mit dem System der „Good Manufacturing Practice“ (GMP) / „Guten Herstellungspraxis“ (GHP) zu folgen.

„So sind beispielsweise Verunreinigungen aufzudecken und zu beseitigen bzw. bereits im  Vorwege zu vermeiden: Dabei können Verunreinigungen entstehen durch Bakterien, Schmutz, Staub, Gerüche, Gase, Dämpfe, Schädlinge, Abfälle, Abwasser, Reinigungsmittelreste und weitere Beeinträchtigungen.“

Die von Schadorganismen verursachten Verunreinigungen von Lebensmitteln geschehen auf aktivem und passivem Wege.

aktivem Weg

  • Fraßschäden an Lebensmitteln
  • Fraßschäden an elektrischen Anlagen
  • Beeinflussung von Messergebnissen
  • Einschleppung durch z. B. befallene Warenlieferungen
  • Vermehrung
  • Verbreitung von Mikroorganismen als Vektoren

passivem Weg

  • Kontakt mit Produktionsmitteln (Arbeitstische, Aufbewahrungsbehälter etc.)
  • Absetzen von Fäkalien (Kot, Urin etc.)
  • Tote oder Teile von toten Tieren
  • Witterungseinflüsse (Kontamination bei Produktwegen über den Außenbereich, straßenoffene Bereiche)
  • ungeeignete Behandlungs- und Zubereitungsverfahren (keine bzw. ungeeignete Trennung zwischen reinen und unreinen Zubereitungsbereichen, gekreuzte Warenwege)

Im Rahmen der Qualitätssicherung bieten wir verschiedene Leistungen an:

Vor Beginn der Arbeiten erfolgt eine Betriebsbegehung. Es werden sämtliche vereinbarten Bereiche inspiziert und entschieden, welche prophylaktischen Maßnahmen getroffen werden sowie welche Nachweis- und Bekämpfungssysteme zur Anwendung kommen. Diese Inspektion beinhaltet die Risikobewertung des Unternehmens sowie des Standortes, dient als Grundlage des Vertragsangebotes und der späteren Arbeiten.

Nach Vertragsschluss erfolgt als erste Maßnahme eine Grundbehandlung. Hierbei werden bei Akutbefall Bekämpfungsmaßnahmen durchgeführt und sämtliche Monitore (Köderstationen), Nachweis- und Bekämpfungssysteme installiert. Es werden Bekämpfungs- und Belegungspläne erstellt und sämtliche Unterlagen dem Kunden im Dokumentationsordner überreicht.

Ca. 3 – 4 Wochen nach der Einrichtung des Monitoringsystems erfolgt eine Nachinspektion durch den Techniker.

Die im Servicevertrag fixierten Behandlungen/ Inspektionen werden in regelmäßigen Abständen in den definierten Schutzbereichen durchgeführt. Bei Befallsfeststellung vertraglich vereinbarter Zielorganismen/ Schäldinge werden sofort geeignete Maßnahmen ergriffen. Bei Befallsfeststellung nicht vertraglich vereinbarter Zielorganismen werden Ihnen entsprechende Lösungsvorschläge unterbreitet und nach Absprache durchgeführt.

Visitenkarte für Ihr Smartphone

Scannen Sie diesen Code mit Ihrem Smartphone und speichern Sie so unsere Visitenkarte in Ihren Kontakten.

QR Code Kissinger

Kontakt

Kissinger Schädlingsbekämpfung GmbH
Unser Hauptsitz in Hamburg

Stresemannstr. 375
22761 Hamburg