Blutsaugende Insekten
- Bettwanze – Cimex lectulatius
Aussehen:
Eine Bettwanze erreicht eine Größe von ca. 4 – 6 mm. Sie sind rotbraun bis dunkelbraungefärbt. Sie haben eine platte, diskusförmige Körperform und sich dicht behaart.
Fortpflanzung:
Ein Weibchen legt bis zu 5 Eier pro Tag ab. Sie werden in Ritzen von Möbeln oder hinter Bilder platziert. Nach ca. 4 – 6 Wochen, bei einer Raumtemperatur von ca. 25° C, sind die Tiere voll entwickelt.
Lebensweise:
Die Bettwanzen leben gern in Gruppen. Sie sind nachtaktiv und fliehen vom Licht. Meist leben sie in der Nähe des Menschen. Sie sind allerdings auch bei Vögeln und Kleinsäugern vertreten. Sie saugen alle 3 – 7 Tage Blut.
Sie gelten nicht als Schädling, sind allerdings ein großer Lästling. - Hundefloh – Ctenocephalides canis
Aussehen:
Die Größe eines Hundeflohs liegt zwischen 1,5 mm und 3 mm. Er hat keine Flügel.
Fortpflanzung:
Die Flöhe paaren sich auf dem Wirt, in diesem Fall vorzugsweise dem Hund. Bereits nach 1 – 2 Tagen kann das Weibchen bis zu 500 Eier in ihrem gesamten Leben direkt in die Umgebung des Wirts, z. B. Hundekorb ablegen.
Die weißlichen Larven ernähren sich von dem Kot der erwachsenen Tiere. Die Drittlarven verpuppen sich in selbstgesponnenen 3 – 5 mm großen, klebrigen Kokon.
Nach 1 – 4 Monaten schlüpfen die ausgewachsenen Flöhe.
Lebensweise:
Der Lebensraum der Flöhe ist in der Nähe des Wirtes. Sie halten sich nur zur Nahrungsaufnahme auf dem Wirt auf. Durch ihre schmale Form können sie sich zwischen den Haaren gut fortbewegen. Flöhe können verhältnismäßig Flöhe rufen durch ihre Bisse Hautreizungen und Haarausfall hervor. Außerdem können allergische Reaktionen auftreten.
Sie gelten als Parasit. - Katzenfloh – Ctenocephalides felis
Aussehen:
Der Katzenfloh erreicht eine Größe von 2 – 3 mm. Sie haben eine bräunliche Färbung und keine Flügel.
Fortpflanzung:
Die Flöhe legen ihre Eier auf dem Wirt ab. Da diese nicht klebrig sind, fallen sie auf dem Boden. Die Entwicklung hat vier Stadien: Ei, Larve, Puppe und Vollinsekt.
Lebensweise:
Der Katzenfloh lebt in der unmittelbaren Umgebung des Wirtes: Hier vorzugsweise die Katze. Nur zur Nahrungsaufnahme und zur Eiablage befindet er sich auf dem Wirt.
Sie bevorzugen die Katze als Wirt, aber auch Hunde und Menschen werden von ihnen nicht verschont.
Der Floh bevorzugt eine Temperatur von 25° C. Er kann sich nur schlecht oder gar nicht entwickeln, wenn er sich ausschließlich von Menschenblut ernährt.
- Taubenzecke – Argas reflexus
Aussehen:
Die Taubenzecke hat eine Größe von ca. 4 mm und eine gräuliche Färbung. Ein vollgesogenes Weibchen kann eine Länge von 11 mm erreichen. Der Körper ist abgeflacht, eiförmig und an den Enden leicht nach oben gebogen. Die Oberfläche wirkt Lederartig.
Fortpflanzung:
Ein Weibchen legt zwischen 20 und 50 Eier in der Nähe der Vogelnester. Nach ca. 3 Wochen schlüpfen die Larven. Sie verbleiben auf dem Erstwirt. Die gesamte Entwicklung kann bis zu 9 Jahren andauern. Dieser Zeitrahmen hängt davon ab wie die Nahrungsbeschaffung aussieht. Im Durchschnitt dauert die Entwicklung ca. 3 Jahre.
Lebensweise:
Tagsüber verstecken sich die Tiere in Fugen und Ritzen. Zur Dämmerung und Nacht fangen sie an, an ihren Wirten zu saugen.Diese Zeckenart kann bis zu 6 Jahren ohne Blutaufnahme überleben. Hauptsächlich werden Tauben von den Zecken befallen, aber auch andere Vogelarten werden befallen. Z. B. Enten, Hühner, usw. Ganz selten werden auch Menschen befallen. Bei Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Zecken das Menschenblut nicht vertragen und nach wenigen Tagen sterben, nachdem sie Menschenblut gesaugt haben.
Wenn sie dann mal an Menschen saugen, können sie allergische Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock hervorrufen.
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